Projekte

Bereits realisierte oder im Aufbau befindliche Projekte.


November 2018 – Der Keller – das Projekt Großhabersdorf – Innenausbau KinderTagesstätte Tulipan

Keller, das Untergeschoß von Gebäuden wirkt oft unheimlich, unwohnlich, nur zu Stauzwecken nutzbar, ungern begangen, möglichst schnell wieder verlassen. Schauderhafte Gedanken können einen Menschen hier befallen ("das Grab" usw...).

Der Keller wirkt oft unheimelig, modrig, dunkel, lebensfremd, lebensfern. Nicht umsonst gibt es den Fim "Im Keller" von Ulrich Seidl mit all seinen verborgenen, dunkel und düster ausgelebten Ambitionen von Menschen. Nicht umsonst findet im Film "Das Schweigen der Lämmer die "Tätigkeit" eines verrückten Kriminellen in eben diesem Untergeschoß statt.

Was aber geschieht, wenn - Menschen brauchen Licht wie jedes andere kreatürliche Leben – eine Kindertagesstättenleitung, eine kommunale Gemeinde, ein kreativer Architekt, eine engagierte Leiterin, ein tätiger Elternbeirat - dieses Untergeschoß wirklich nutzar machen wollen? Zu einem Lebensbereich für Kinder und Pädagogen?

Wenn erkannt wird, daß hier Potential zum Leben, zur Entspannung des "Dichtestreß" in der KiTa, wenn da ungenutztes, weil unheimlich wirkendes Flächen- und Bedürfnispoten- tial vor sich hin gammelt?

Dann lautet die Bauaufgabe: den Keller zum Lebens- und angenommenen Wohnbereich umgestalten, ihn integrieren. Und zuallererst: Licht hinein lassen, den Keller in das Umfeld (in dem Fall eine schöne, ländliche Umgebung mit Bäumen) optisch auszuweiten, ihn dem Leben zuzuführen, ihn endlich zu beleben. Dann muß - auch – Schönheit , vor allem aber Licht, Lyrik und Natur– hier hinein.

Keller, ganz allgemein
sind weitgehend ungenutzte, aber wichtige Raumpotentiale. über ihre Zugewinnung sollte in jedem pädagogisch genutzten Haus sehr intensiv nachgedacht werden.

Sie können – bei entsprechend sensibler Betrachtung – sowohl die irgendwie künstlich zusammengewürfelten und zu großen Gruppen der "Betreuten" – sei es im Heim, in den Schulen, sei es in der Kindertagesstätte – ihren "Dichtestreß" - durch zielgerichtete Angebote entlasten – und damit auch deren Pädagogen, die dann sich ihrer wirklichen Aufgabe widmen können – Förderung des einzelnen Menschen, statt nur anstrengender Kontrolle.

Gut geplante Kellergeschoße können sicher zur "Potentialentfaltung", zur Entspannung, und zum gemeinsamen Wachsen in pädagogischen Häusern beitragen.

Auf diesem Wege ist das synergetische Projekt "Tulipan" in Großhabersdorf. Hier wird es in Zukunft kein Kellergefühl mehr geben, sondern es wird Leben stattfnden – durch einen Bewegungsraum, Veranstaltungsraum, einen Snoezelenbereich, einen Malbereich mit Ausstellungsvitrinen, ein Kinderbistro mit Bäumen, eine integrierte, halbprofessionelle Küche, einen Hausmeisterbereich – und den wunderschönen Ausblick in die umgebende Landschaft.

"Dichtestreß" Wort von Dr. Wilfried Buddensiek
"Potentialentfaltung" Wort von Prof. Gerald Hüther

Hier der Link zum pdf des Plans.

Plan

November 2018 – Kindertagesstätte Tulipan Großhabersdorf

In Großhabersdorf wird im Moment die Kindertagesstätte Tulipan grundsaniert und um Krippenräume ergänzt. Die Innengestaltung auf 2 Etagen erfolgt nach den Kriterien von Bauen für Geborgenheit.

Die Zusammenarbeit mit dem fachlich und menschlich hervorragenden Architekten Gerald Jordan verläuft reibungslos und synergetisch.

Besonders hervorzuheben ist, daß im Eingangsbereich ein Fliesenbild mit dem Thema "Tulipan" (polnisch für Tulpe) und "Kindernamen" installiert wird. Dieses Fliesenbild wird unter Anleitung selbstgefertigt und montiert.

Außerdem werden insgesamt 7 Bäume als tragendes Gestaltungsmittel in drei der 16 Räume in die Einbauten integriert. Eine Herausforderung für den ausführenden Schreinermeister Rolf Schneider, die er sicher meistert.


Ein weiteres Merkmal dieses Projektes: durch geschicktes überlegen und den Zugewinn eines Raumes unter der Haustreppe konnte ein reiner Abstellraum im Untergeschoß so entlastet werden, daß hier ein zusätzlicher Snoezelen-Bereich installiert werden kann.

Die Hauptbauaufgabe: "Das Kellergefühl soll beseitigt werden." ist bereits jetzt gemeistert - das Untergeschoß wirkt überhaupt nicht mehr wie ein Keller, sondern hat  durch etliche kindgerechte Angebote (Kinderbistro, Nutzflur als Malbereich, Snoezelenbereich, Bewegungsraum, Kinder-WC) eine ganz eigene Attraktivität gewonnen. Auch die sensible Anordnung von Glasfeldern (zur Belichtung) durch den Architekten sei hier hervorgehoben.

Wir werden weiter über dieses Projekt mittels Plänen und Fotos berichten. Der Einzug ist für die Woche vom 4. – 8. März 2019 geplant.

Hier der Link zum pdf des Plans.

Plan
Großhabersdorf - Werkplan Kindertagesstätte Tulipan, Erdgeschoß. Das Thema hier: Bäume - Schutz - Wächter - english guardians

August 2016 – Ergänzende Einbauten bewirken pädagogische (Innen)Architektur

Zunächst wollen wir eine email vom Dienstag 30. August 2016 zu der in KW 34 / 2016 ergänzend gestalteten Kinder-Heimwohngruppe zitieren:

"Hallo Herr Bayer,
seien Sie in Gedanken bei uns und freuen Sie sich mit uns:
Seit Sonntag (28.8.2016) sind die C....-Kinder aus einer Freizeit wieder da und alle sind begeistert.
Heute morgen erhalte ich die Rückmeldung – es sei total ruhig, alle würden miteinander friedlich Rollenspiele machen, sie hätten schon jeder Ecke eine Spielidee zugeordnet – alle pädagogischen Mitarbeiter sind total fasziniert, denn das hätten sie seit dem Umzug ins neue Haus so noch nicht erlebt.
Ein geistig behinderter Junge sei morgens um 07.00 Uhr auf gewesen, habe sich dann aber friedlich in die erhöhte Koje zurückgezogen und weitergeschlafen! Diese prompte positive Reaktion und Veränderung soll uns nun Ansporn sein auch für die weitere Ausgestaltung der Zimmer.
Sicherlich ist das beobachtete Miteinander auch getragen vom gemeinsamen Erleben auf der Freizeit, aber dennoch halte ich diese Rückmeldungen für außerordentlich bemerkenswert und umso mehr bin ich erfüllt von Dankbarkeit, dass wir dies umsetzen konnten.
Mit freundlichen Grüßen
i. A. Voname, Name, Dienststellenleitung"

Das letzte Woche beendete Einbau- und Möblierungsprojekt wurde von uns seit 2015 geplant und nach seiner Finanzierung im Sommer 2016 in Franken umgesetzt.

Das neuerbaute Haus stammt aus dem Jahr 2013, war von den Sternstunden gefördert und ließ im täglichen Gebrauch von vornherein eine umfassende pädagogische Nutzbarkeit vermissen. Nur deswegen wurden wir zu Hilfe gerufen.

Meine Kritikpunkte seit der Erstbegehung:

  • wenig bis keine Wohlfühlatmosphäre
  • der Grundriß ist zu offen, es gibt keine Nischen, Rückzugsmöglichkeiten, ruhigen Raumangebote, die Konzentration fördern
  • ein Zuviel der "Lichtdurchflutung"
  • der Schallschutz wurde nicht bedacht
  • die Beleuchtungsschaltung läuft ausschließlich über Bewegungsmelder – nicht autark – ein harmonisches Materialkonzept ist nicht erkennbar
  • die Möbelmaterialien (Oberflächen HPL) wirken billig und halten die stete Inanspruch- nahme durch die 8 – 12jährigen Kinder nicht aus
  • die Wohngruppe vermittelt ein ständiges Durchzugsgefühl
  • das Erzieherbüro dient anscheinend dem Rückzug der Erwachsenen...

und so einige weitere Gesichtspunkte, die die Aussage der Dienststellenleiterin

".... alle pädagogischen Mitarbeiter sind total fasziniert, denn das hätten sie seit dem Umzug ins neue Haus so noch nicht erlebt..."

nur bestätigt. Man kann diese Wohngruppe vor dem Einbautenprojekt nur als zu wenig bedürfnis- oder bedarfsgerecht bezeichnen (siehe Fotos vor der Umgestaltung).

Gemeinsam mit den Pädagogen wurde planerisch Abhilfe geschaffen und ver- schiedene, sinnvolle Raumangebote überlegt,

  • etwa eine sichtgeschützte Arbeitstischecke
  • eine L-förmige Bank, die den zu engen Eßbereich merklich entlastet
  • ein vorhandenes, leeres Podest wurde "aufgerüstet" durch eine höher gelegene Sitz-
    Liegekoje
  • ein Werk- und Spielbereich entstand daneben
  • die zu große öffnung zwischen Eßbereich / Wohnzimmer wurde durch Regale kleiner
  • der Schallschutz wurde durch Einbau einer partiellen Akustikelementdecke verbessert
  • die verwendeten Materialien (Eiche und Ahorn) entsprechen jetzt der täglichen Inan-
    pruchnahme durch die Bewohner
  • zusätzliche, selbstschaltbare! Leuchten wurden integriert
  • Deckensegel differenzieren die Raumhöhe im Eingangs- und Ausgangsbereich
  • durch Holzlamellen-Breiten und Abstände differenzierte Trennwände dienen dem
    Sichtschutz ebenso wie der nötigen pädagogischen Einsichtnahme, und wirken interessant, modern und wohnlich

um u. a. folgende pädagogische Zielsetzungen zu unterstützen

  • Entzerrung des "Dichtestreß" dieser Wohn- und Lebensgemeinschaft
  • Förderung der Talente der einzelnen Bewohner / Kinder
  • Entspannung im täglichen Zusammenwohnen und -leben
  • Kanalisierung des kindlichen Bewegungsdranges
  • Beachtung von Grenzen untereinander
  • Unterstützung der Beheimatung und Selbstaneignung, der Eigeninitiative, auch der Lern- und Tätigkeitsbereitschaft der Kinder
  • Beheimatung – auch – der Erzieher

Nach der eingangs angeführten, prompten Rückmeldung zur Verhaltensänderung der Kinder denken wir, daß mit diesem pädagogischen Innenausbau eine gute Grundlage dazu geschaffen wurde.

Bei pädagogisch genutzten Häusern/Neubauprojekten muß von vornherein ein geeigneter, pädagogisch bewanderter Innenraumgestalter, zumindest in beratender Funktion, miteinbezogen werden, um den Folgeaufwand zu minimieren!

Planung Roland Bayer, Dipl. Ing.
Ausführung Hermann Horner, Schreinermeister

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März–April 2016 – Moderne, aktuelle, wirksame pädagogische InnenArchitektur: Zweigruppige Kinderkrippe "Zur heiligen Heid" in Cadolzburg – im Fertigungsprozeß

So voll sieht es manchmal in der Schreinerwerkstatt (hier in der Firma Wolfgang Kunz, Grafenau) aus, wenn ein Innenausbauprojekt von BfG "in Fertigung" ist. Da der Einzugstermin um den 1. April 2016 herum liegen wird, müssen die Einbauten / Möblierungen für die schöne und moderne 2-gruppige Kinderkrippe (Architekten: Hilpert und Kretschy, Fürth) – Innenausbau inklusive großer Verteilerküche etwa 100.000 Euro – im März generalstabsmäßig innerhalb von ca. 2 – 3 Wochen montiert werden. Die Firma Kunz schafft das.

Das Ausbaumaterial ist sehr hochwertig: hell-lasierte, massive Fichte sowie naturgeölte Massiv-Eiche, das hält für Jahrzehnte und ist somit nachhaltig. Eine gute Investition in die Zukunft unserer Kinder .-) !

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Werkplan

Der Innenausbau beginnt – 11.03.2016

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Vollkampftag am 21.03.2016

Bis morgen abend muß der Innenausbau beendet werden – der Terminplan droht – die Schreinerei Wolfgang Kunz kämpft – und es wird gut.

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Am letzten Montagetag

geht es "drunter und drüber" – alles wächst und gedeiht parallel und strebt einer – geplanten – Fertigestellung entgegen. Holzwände werden aufgelockert und schöner, Sonnenplätze sind schon zu erahnen, das Farb- und Materialkonzept rundet angenehm ab, erste Beleuchtungstests ergeben plastische Wirkungen, während die Pädagoginnen bereits einräumen.

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Betriebsbeginn der Kinderkrippe

am 4. April 2016. Erste Aussagen der Erzieherinnen: "Die Kinder nehmen es voll in Besitz, erkunden die Bereiche, man hört sie manchmal gar nicht." Und die Mütter sind voll des Lobes. – So ist´s gut.

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Frühjahr 2016 – Gemeindezentrum Sankt Jakob

Im September 2015 wurde das Evangelische Gemeindezentrum Sankt Jakob in Lauf an der Pegnitz eingeweiht. Es besteht aus einem Gemeindebereich mit schönem, neuem Gottesdienstraum, dazu auch dem neuen Foyer und im oberen Stockwerk der Gemeindebibliothek. BfG hat die angegliederte Kindertagesstätte Pusteblume innen gestaltet. In ihr werden 3 Kindergartengruppen und 1 Kinderkrippengruppe betreut.

Der moderne Neubau des Architekten Roland Nörpel, Fürth, gibt nun dem Stadtteil Kotzenhof in Lauf einen, auch optischen Mittelpunkt.

BfG hat sich bemüht, an dem modernen Bau "unverspielt" anzuknüpfen, sowie formal, wie auch farblich.

Mittels einer "Emmentaler"-Rückfront des Gebäudes, die Fenster auf verschiedenen Höhenquoten und auch Formaten aufweist, hat Architekt Nörpel auf die, von Roland Bayer geplanten, oberen Ebenen eine moderne, zukunftsweisende Antwort gefunden.

Siehe auch
lauf-evangelisch.de
www.n-land.de

Wir zeigen hier einige Impressionen während der Bauphase – ein sehenswertes Gebäude.


Dezember 2015 – Krippenräume in Erlangen

Fertigstellung von zwei Krippenräumen in Erlangen Anfang Dezember 2015. In dem
zwei Jahre alten Neubau kamen die Erzieherinnen nicht mit der nüchternen Raumatmosphäre zurecht. Gemeinsam wurden beim Erstbesuch im Juli für die beiden Räume je ein Raumkonzept entwickelt, mit unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten.
Kosten der Umgestaltung ca. 42.400 Euro inkl. Elektrik und Planung.

Erster Eindruck der Erzieherinnen nach Einzug der Kinder: "Sie nehmen es vollständig an, das ist großartig und gelungen, ein kleines Paradies!"

Planung: Roland Bayer
Handwerk: Schreinerei Hermann Horner


November 2015 – Neubau Kinderhaus Lauf St. Jakob nähert sich der Fertigstellung

Während im mittleren Bereich (Riegel) die drei Kindergruppen das Haus bereits beleben, wird der linke Bauteil (Bestand) im November vom Schreiner und den anderen Gewerken innen ausgebaut. Der rechte, ovale Bauteil beherbergt inzwischen den Gemeindesaal (kleine Kirche) und auf der Empore die Gemeindebibliothek. 


Akzentuierte Farbgebung

In der KiTa Stephanusgemeinde Kelkheim im Taunus wurde auf einen vorhandenen, ockerfarbenen Lino-Bodenbelag mit blauen Möbelakzenten geantwortet (Warm-Kalt-Kontrast). Blau-Ocker wird von BfG / Würzburger Modell als aktivierender Farbklang eingesetzt.  


Einweihung Kinderkrippe Großhabersdorf 07.11.2014

Die von uns neu gestaltete Kinderkrippe in Großhabersdorf wurde am 07.11.2014 mit großem Interesse der Bevölkerung im alten Schulhaus in Betrieb genommen.


2014 – Bauen für Geborgenheit, der frühere Name ist Würzburger Modell,

wurde von Herrn Professor Wolfgang Mahlke entwickelt, seit den 1960er Jahren des letzten Jahrhunderts. Wolfgang M. machte vor dem 2. Weltkrieg eine Anstreicherlehre. Im Krieg war er Garnisonszeichner – es gab damals keine Postkarten wie heute. Nach dem Krieg war er zunächst Werklehrer, z. B. in Weiden in der Oberpfalz. Er ließ gerne seine Schüler Tiere im Tierpark zeichnen. Eines davon – Eisbären – von ihm selbst – hängt hier in unserer Wohnung.
 
Aufgrund seines Könnens wurde er dann Professor für Kunst  und Sonderpädagogik, zunächst in Eichstätt, später in Würzburg. Er ging auch eine enge Freundschaft mit Dr. Peter Flosdorf, dem Vorreiter auf dem Gebiet der Heilpädagogik in Deutschland ein. Er baute – mit seinen Studenten – damals die ersten Räume aus, z. B. in Strafvollzugseinrichtungen in Ebern usw..
 
Das war eine gewinnbringende Zeit. Später, ab 1986 leitete Mahlke, zusammen mit Peter Reinhart, Architekt, Eduard Wisgalla, Diakon, Birgit Fuchs, spätere Reinhart – Schreinerin und Lehrerin, und Rudolf Hansen – Psychologe – unser Forschungsprojekt "Der gestaltete Raum als Lebenshilfe", das finanziert wurde  durch das Bayerische Sozialministerium und die Stiftung Deutsche Jugendmarlke.
 
Die Tätigkeitsbereiche erweiterten sich danach, nach dem FP merklich. Heute baut BfG im -sozialen Bereich-, der groß  ist in Deutschland, von der KinderKrippe bis zum Altenheim.
 
Und manchmal kommt einem eine neue, andere Art von Projekt daher – hier der Gemischtwarenladen des Franziskuswerkes in Schönbrunn – Nähe Dachau. Gestaltungsmittel: Lärche, massiv, ölwachsbehandelt – mit – für jeden Bereich des Ladens – erkennbaren farbigen Hintergrundplatten in den Möbeln.
Ein Fliesenbild wurde hierzu hergestellt als Eintrittsbegrüßung. Ein Bildhauer – Gerhard Wokurka aus Nürnberg, entwarf einen Trinkbrunnen für die Eingangsterrasse. Ich malte kleine Schilder für die einzelnen Ladenbereiche. Die angegliederte Poststelle ist ein Ort, keine Stelle.
 
Planung Roland Bayer, Ausführung Schreinerei des Franziskuswerkes unter Leitung von Franz Markl im Jahr 2003.