Maria-Stern-Schule, Würzburg

Erfahrungsberichte aus der Maria-Stern-Schule, Würzburg

Diese Berichte wurden im November 2004 verfasst.
Anlässlich des Fototermins am 9. Mai 2005 durch den Vorsitzenden des Vereines "Bauen für Geborgenheit e.V." Eduard Wisgalla konnte die Erzieherin Rita Englert und Kinder der Tagesstätte sehr Erfreuliches über die Doppelnutzung von Schulklasse und Tagestättengruppe berichten.
Durch die Wohlfühlatmosphäre des Klassen/Gruppenraumes und die Identifikation von Lehrern und Erziehern mit dem Raum, in Verbindung mit Schulpädagogik und Sozialpädagogik, lässt sich der Schulraum auch als Tagesstättenraum zu nutzen.
Die Kinder würden es gar nicht verstehen, wenn sie aus dem Raum am Nachmittag ausziehen müssten (siehe dazu auch die Texte zu den Bildern).

Teil 1: Aus der Schule

Alfred Reusch, Sonderschullehrer berichtet:

Die umgestalteten Räume in unserer Abteilung Schillerschule haben bei Lehrern, Tagesstättenpersonal und den Kindern breiten Anklang gefunden.
Das Holz verbreitet atmosphärische Wärme und hat die Akustik in den hohen Räumen der Schillerschule erheblich verbessert, was gerade unserer Arbeit im Rahmen von sprachfördernden Maßnahmen sehr entgegen kommt.
Die Klassenzimmer lassen sich ansprechend ausgestalten, das sich am Massivholz leichter Plakate, Zeichnungen u. A. befestigen lassen, als an den Wänden, wo oft der Putz in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Der eigentliche Unterrichtsraum ist zwar durch die Umbauten etwas enger geworden, aber durch die vielfältige Raumgestaltung bieten sich andererseits neue Möglichkeiten für Individualisierungsmaßnahmen und Einzeln-partner- und Kleingruppenarbeit.
Hierbei ist sogar ein Sichtschutz gegeben, der den Kindern wesentlich dabei hilft, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren.
Auch in Phasen der Stillbeschäftigung oder den Regenpausen, kommt die Neugestaltung den Kindern entgegen, da sie sich zum Lesen oder Spielen in verschiedenen Ecken zurückziehen können.
Wenn sich ein Kind vorübergehend nicht wohlfühlt, bietet sich nun auch die Gelegenheit, eine kurze Auszeit zu nehmen, sich zurückzuziehen und sich im oberen Ruhebereich etwas niederzulegen. Auch das ist als positiv zu verzeichnen.
Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Räumlichkeiten durch die vorgenommenen Einbauten sichtbar und auch spürbar zur Verbesserung der Qualität des schulischen Zusammenlebens beigetragen haben.
Als Tagesstätten-Erzieherinnen geben Margit Kirstein und Carmen Fleder folgende Einschätzungen:
Sehr hilfreich war das Gespräch zwischen Planer und Lehrer bzw. Erzieher
Durch das Helle Holz entsteht eine freundliche warme Atmosphäre die sich sehr positiv auf das gesamte Gruppenklima auswirkt.
Durch die Einbauten ist eine kreative Nutzung der Räumlichkeiten für die Kinder möglich. (z.B. Rückzugsmöglichkeiten können angeboten werden. Besonders der Korkboden in der Bauecke lädt zum Verweilen ein.
Positiv aufgefallen ist uns, dass auf eine hohe qualitative Verarbeitung geachtet wurde. (z.B. keine ungehobelten, spitzen Kanten.
Es entstand viel nützlicher Stauraum für Material usw. Hierbei sind besonders die Rollschubladen unter der Bauecke oder auch die Truhen-Eckbänke zu erwähnen.
Der Platz im Essbereich sollte in der künftigen Planung von Projekten auf die maximale Gruppengröße ausgerichtet sein.
Für die Zusammenarbeit von Schule und Tagesstätte ist die Nutzung eines gemeinsamen Raumes sehr förderlich und schafft neue Perspektiven.
Herzlichen Dank!

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 b überlegten sich im Rahmen einer Hausaufgabe, was ihnen an der neuen Einrichtung gefällt.
Die Antworten wurden auf Kassettenrecorder aufgezeichnet und sind hier notiert:

David: Es ist schön, dass jetzt unsere Tagesstätte mit unserem Klassenzimmer verbunden ist.
Frederik: An unserer neuen Tagesstätte gefällt mir, dass wir eine große Legoecke haben und das der Boden aus Kork ist. Außerdem finde ich es schön, dass man in der Kuschelecke mehr Platz hat und das unter dem Korkboden der Legoecke Schubladen sind.
Philipp T.: Mit gefällt die Kuschelecke, weil sei innen dunkel ist. Aber auch die Legoecke finde ich prima. Außerdem gefallen mir die verschiedenen Ebenen, weil wir das in der vorigen Tagesstätte noch nicht hatten.
Sven: An der Tagesstätte gefällt mir, dass die Holzeinrichtung gut riecht. Mir gefällt dass wir eine richtige Treppe zur Kuschelecke haben.
Alexandra: Ich finde es toll, dass ihr so viele Fenster gemacht habt und ich das Klassenzimmer von oben betrachte kann.
David: Es ist schön, dass jetzt unsere Tagesstätte mit unserem Klassenzimmer verbunden ist.
Frederik: An unserer neuen Tagesstätte gefällt mir, dass wir eine große Legoecke haben und das der Boden aus Kork ist. Außerdem finde ich es schön, dass man in der Kuschelecke mehr Platz hat und das unter dem Korkboden der Legoecke Schubladen sind.
Philipp T.: Mit gefallt die Kuschelecke, weil sei innen dunkel ist. Aber auch die Legoecke finde ich prima. Außerdem gefallen mir die verschienenen Ebenen, weil wir das in der vorigen Tagesstätte noch nicht hatten.
Sven: An der Tagesstätte gefällt mir, dass die Holzeinrichtung gut riecht. Mir gefällt dass wir eine richtige Treppe zur Kuschelecke haben.
Alexandra: Ich finde es toll, dass ihr so viele Fenster gemacht habt und ich das Klassenzimmer von oben betrachte kann.
Yvonne: Wir haben viel Platz für die Spielsache und die Schulsachen. Die Essecke ist für uns 15 etwas zu eng, aber es ist gemütlich
Lea: Dafür haben wir aber oben in der Sitzecke mehr Platz. Man kann sich auch prima verstecken.
Philipp H.: Mir gefällt das Holz sehr gut, weil ich finde, dass es gemütlich ist.
Felix: Ich finde unser neues Klassenzimmer sehr schön, weil durch die Bauweise in zwei Ebenen mehr Platz vorhanden ist. Durch das verarbeitete Holz ist das Klassenzimmer sehr gemütlich und hat eine angenehme Atmosphäre.
Gregor: Die Einrichtung ist klasse, der Raum ist größer, sehr viel Stauraum.
Alexander: Die Bauecke gefällt mir, weil wir viel Platz haben zum Spielen.
John: In der oberen Etage können wir uns gut unterhalten, Dinge absprechen und ruhig spielen.
Oliver: Ich finde es prima, dass man die Bank in der Essecke aufklappen kann und dadurch viel Stauraum ist.

Zusammenfassend meinten die Schüler/innen:
Die neuen Einbauten findet die Klasse 4 b Klasse!

Teil 2: Aus der Tagestätte

Die Erzieherinnen Margit Kirstein und Carmen Fleder berichten:
Wir als Tagesstätten-Erzieherinnen möchten folgendes zum Umbau bzw. Einbau sagen:
Sehr hilfreich war das Gespräch zu Beginn der Umbaumaßnahmen dem Planer und den Lehren bzw. Erziehen.
Durch das helle Holz entsteht eine freundliche warme Atmosphäre, die sich sehr positiv auf das gesamte Gruppenklima auswirkt.
Durch die Einbauten ist eine kreative Nutzung der Räumlichkeiten für die Kinder möglich (z.b. Rückzugsmöglichkeiten können Angebote werden) besonders der Korkboden in der Bauecke lädt zum Verweilen ein.
Positiv aufgefallen ist uns, dass auf eine hohe qualitative Verarbeitung geachtet wurde. (z.B. keine ungehobelten, spitzen Kanten.)
Es entstand viel nützlicher Stauraum für Material usw. hierbei sind besonders die Rollschubladen unter der Bauecke oder auch die Truhen-Eckbänke zu erwähnen.
Der Platz im Essbereich sollte in der künftigen Planung von Projekten auf die maximale Gruppengröße ausgerichtet sein
Für die Zusammenarbeit von Schule und Tagesstätte ist die Nutzung eines gemeinsamen Raumes sehr förderlich und schafft neue Perspektiven.
Mit freundlichem Gruß und herzlichen Dank.

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Handwerkliche Ausführung: Tischlerei Ralf Wisgalla, Altdorf/Ludersheim

Zweite Ebene, Fröhliche Begegnung auf dem Hupfball
Bei der Hausarbeit im Essraum im Klassenzimmer
Die beliebte Bauecke
Am Computer auf der 2. Ebene
In der Schule beginnt die Pause
Kräftemesse mit der Erzieherin im Hort
Kräftemesse von oben gesehen
Auch "starke Männer" brauchen einen Kuschelbereich
Wer ist die Schönste im ganzen Land?
Ohne Worte